Verschiedene Faktoren können die Spermienreifung stören.
Neben einer im
Kindesalter durchgemachten Mumpsinfektion können Krampfadern am Hoden
(Varikocele), ein Hodenhochstand, operierte Tumore oder angeborene Ursachen, wie
z.B. eine Auffälligkeit der Erbanlagen zu Einschränkungen der Samenqualität
führen. Hormonstörungen, Streß und Umweltbelastungen sowie akute Infektionen
sind weitere mögliche Ursachen einer reduzierten Samenqualität. Fällt bei
der Ejakulat-Untersuchung im Rahmen der Kinderwunsch-Sprechstunde eine
Einschränkung auf, sollte eine gezielte Abklärung der möglichen Ursachen
erfolgen. Dies geschieht durch einen andrologisch spezialisierten Urologen. Im
Einzelfall kann auch eine humangenetische Beratung bzw. Untersuchung angeraten
sein. Der Gynäkologe nutzt die gewonnene Information um mit Ihnen die weitere
Kinderwusch-Therapie sinnvoll zu planen.